Herzrhythmusstörungen
Unser Herz wird durch Nervenfasern des vegetativen Nervensystems versorgt und reagiert so auf äußere und innere Einflüsse wie körperliche Belastung, Stress und Emotionen. Die spontane Erregung des Reizleitungssystems geht von einem Schrittmacher im rechten Vorhof aus, dem Sinusknoten. Schädigungen und auch teils angeborene Veränderungen im Erregungs- und Reizleitungssystem können so zu Extraschlägen (Extrasystolen), Herzrasen (Tachykardie) und Abfall der Herzfrequenz (Bradykardie) führen. Ein breites Spektrum, teils harmloser bis lebensbedrohlicher Erkrankungen fällt in diese Kategorie. Therapiemöglichkeiten umfassen medikamentöse Behandlungen, kleine Eingriffe mit Verödung (Ablation) und Implantation von Schrittmachersystemen und Defibrillatoren.
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