Herzrhythmusstörungen
Unser Herz wird durch Nervenfasern des vegetativen Nervensystems versorgt und reagiert so auf äußere und innere Einflüsse wie körperliche Belastung, Stress und Emotionen. Die spontane Erregung des Reizleitungssystems geht von einem Schrittmacher im rechten Vorhof aus, dem Sinusknoten. Schädigungen und auch teils angeborene Veränderungen im Erregungs- und Reizleitungssystem können so zu Extraschlägen (Extrasystolen), Herzrasen (Tachykardie) und Abfall der Herzfrequenz (Bradykardie) führen. Ein breites Spektrum, teils harmloser bis lebensbedrohlicher Erkrankungen fällt in diese Kategorie. Therapiemöglichkeiten umfassen medikamentöse Behandlungen, kleine Eingriffe mit Verödung (Ablation) und Implantation von Schrittmachersystemen und Defibrillatoren.
zum Lexikon »Diese Inhalte könnten Sie auch interessieren:
Knöchel-Arm-Index-Messung
Im Falle von Beinschmerzen in Ruhe und/oder bei Belastung, ist an eine Durchblutungsstörung infolge einer Arteriosklerose der Beinarterien zu denken. Zur Diagnostik werden mittels Ultraschall [...]
weiterlesen
Echokardiographie
Mit Hilfe der Echokardiographie (Herzultraschall) lässt sich die Morphologie und Funktion des Herzens erfassen. Es erlaubt die Beurteilung der Grösse der Kammern und Vorhöfe, der Dicke [...]
weiterlesen
EKG
Bei einem Elektrokardiogramm (EKG) wird die Ausbreitung der elektrischen Aktivität des Herzens bildlich dargestellt. Mit Hilfe des EKGs lassen sich vielfältige Aussagen bezüglich der Herzfunktion machen, [...]
weiterlesenHaben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin vereinbaren?
Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und werden uns so rasch wie möglich bei Ihnen melden! Wenn Sie einen Rückruf wünschen, geben Sie uns bitte Ihre Telefonnummer bekannt.
