Fettstoffwechselstörung (Hyperlipidämie)
Der Begriff Hyperlipidämie bezeichnet eine erhöhte Konzentration verschiedener Blutfette (Cholesterin, Triglyceride, Lipoproteine). Es werden primäre von sekundären Hyperlipidämien unterschieden. Erstere sind erblich bedingt, während sekundäre Hyperlipidämien die Folge von anderen Erkrankungen oder einer ungünstigen Ernährung und eines falschen Lebensstils sind. Die Konsequenz ist eine Schädigung von Blutgefässen (Atherosklerose) mit entsprechenden Folgeerkrankungen – koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt, Schlaganfall (cerebralerInsult) sowie periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK). Neben einer Veränderung der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils sowie der Beseitigung auslösender Ursachen, steht therapeutisch eine große Zahl lipidsenkender Medikamente zur Verfügung. In Abhängigkeit davon welche Blutfette erhöht sind bzw. wie hoch das kardiovaskuläre Gesamtrisiko ist, sollten diese maßgeschneidert zum Einsatz kommen.
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